Tom gewinnt den Wettstreit der Vorleser am FHG

Im diesjährigen Vorlesewettbewerb der 6. Klassen des Franz-Haniel-Gymnasiums setzte sich Tom aus der Klasse 6e als bester Vorleser durch und darf nun bald seine Schule in der nächsten Runde vertreten. 

Gut vorzulesen ist nicht einfach und um die Zuhörer wirklich mitzureißen, muss vieles beachtet werden: Betonung, Tempo, Aussprache, eine spannende sprachliche Darbietung und vieles mehr. Die fünf Klassensieger des FHG konnten durch all das überzeugen und sicherten sich somit zunächst den Sieg in ihrer eigenen Klasse, um sich dann mit den besten Vorlesern der anderen sechsten Klassen zu messen. In diesem Wettstreit, organisiert und moderiert von Deutschlehrerin Pamela Schilling, musste zunächst ein Ausschnitt aus dem Fremdtext gelesen werden, in diesem Jahr fiel die Wahl auf den Roman „Drachenreiter“ von Cornelia Funke. Anschließend lasen die jungen Talente einen Ausschnitt aus einem selbstgewählten Text.

Der Jury, bestehend aus den Deutschlehrer:innen der 6. Klassen, fiel die Entscheidung sehr schwer. Obwohl alle TeilnehmerInnen hervorragend vorgelesen haben und mit der Auswahl ihrer Texte überzeugen konnten, setzte sich Tom gegen seine Mitschüler:innen Lasse (6a), Tim  (6b), Livanur  (6c) und Christine (6d) durch. Bei seiner hervorragenden Interpretation von „Rico, Oskar und der Diebstahlstein“ von Andreas Steinhöfel überzeugte er vor allem durch eine ausgezeichnete Lesetechnik und die natürlich-ungekünstelte Gestaltung seines Vortrags.

Für seinen Erfolg erhielt Tom eine Siegerurkunde mit dem Schulsiegel und der Unterschrift des Schulleiters sowie einen Bücher-Gutschein über 20 Euro. Alle anderen Klassensieger bekamen süße Trostpreise und selbstgebackene Kekse für ihre tolle Leistung.

Die Teilnahme am Vorlesewettbewerb hat am Homberger Gymnasium eine lange Tradition und ist eine Initiative des „Börsenvereins des Deutschen Buchhandels“. Auch FHG-Schulleiter Norbert Thummes betont, wie wichtig es sei zu zeigen, dass „analoges“ Lesen, Vorlesen und Zuhören auch in Zeiten der Digitalisierung großen Spaß machen kann und dafür sei der Vorlesewettbewerb ein wichtiges Instrument.

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