Unter dem Titel „Ertrinken ist lautlos“ nahmen alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 7 an einer Präventionsveranstaltung der Wasserschutzpolizei teil.
In Nordrhein-Westfalen kamen laut DLRG im Jahr 2025 insgesamt 48 Menschen bei Badeunfällen ums Leben, davon 21 in Flüssen. Auch in den letzten Tagen ertranken zahlreiche Menschen in Gewässern. Nicht alle dieser Unfälle ereigneten sich im Rhein, der Rhein macht aber einen erheblichen Teil der tödlichen Flussunfälle aus.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Gefahren des Badens im Rhein und in anderen Freigewässern. Die Polizeibeamten erklärten anschaulich, warum Flüsse und Seen oft unterschätzt werden. Starke Strömungen, plötzlich abfallende Ufer, kaltes Wasser und Strudel können selbst geübte Schwimmerinnen und Schwimmer in lebensgefährliche Situationen bringen. Mit Hilfe von VR-Brillen konnten die Schülerinnen und Schüler eindrucksvoll die Gefahren virtuell erfahren.
Besonders wirkungsvoll wurde vermittelt, dass Ertrinken, anders als häufig in Filmen dargestellt, lautlos geschieht. Dadurch können Notfälle von anderen Badegästen oft zu spät erkannt werden.
Ziel der Veranstaltung war es, die Schülerinnen und Schülern für die Risiken zu sensibilisieren und sie zu verantwortungsbewusstem Verhalten am Wasser zu ermutigen. Die Wasserschutzpolizei machte deutlich: Das Baden im Rhein und in anderen unbewachten Freigewässern kann tödlich enden und sollte unbedingt vermieden werden.
Wir bedanken uns herzlich bei der Wasserschutzpolizei für die informative und eindrucksvolle Präventionsveranstaltung sowie für ihren wichtigen Beitrag zur Sicherheit unserer Schülerinnen und Schüler.
Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter dem nachfolgenden Link: https://www.tagesschau.de/inland/regional/nordrheinwestfalen/wdr-baden-in-fluessen-und-seen-warum-sind-ungesicherte-gewaesser-gefaehrlich-100.html?utm_source=chatgpt.com



