Junior-Wahl am FHG

Die Juniorwahl ist ein bereits seit längerem bestehendes Projekt des Deutschen Bundestags, das am FHG nun zum ersten Mal durchgeführt wurde. Organisiert wurde diese von der Fachschaft Sozialwissenschaften. Die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe, sowie einige Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 9 hatten die Möglichkeit, während der einstündigen Mittagspause in das Wahlbüro (Schulaula) zu kommen und ihre Stimme abzugeben. Dort waren, der Wirklichkeit gemäß, Wahlkabinen aufgestellt, in denen man nach Vorzeigen der zuvor erhaltenen Wahlbenachrichtigung und des (Schüler-)Ausweises seinen Wahlzettel erhielt, auf dem man Erst- und Zweitstimme abgeben konnte. Sowohl die Wahlscheine, als auch die Wahlbenachrichtigungen waren originalgetreu gestaltet und Wahlhelfer des Zusatzkurses Sozialwissenschaften der Stufe Q2, unter Leitung von Herrn Hinkel, kontrollierten den rechtmäßigen Verlauf der Wahl.

Insgesamt lag die Wahlbeteiligung zwischen 40-50%. Manche Klassen haben eine Wahlbeteiligung von weit über der Hälfte, wobei die Wahlbeteiligung in der 12. Klasse am höchsten war.

tl_files/frontpage/Juniorwahl_2017/Erststimme.jpgMit überragender Mehrheit wurde Mahmut Özdemir als Erstmandat gewählt. Dass er selbst einst Schüler am FHG war, wird sicherlich ebenso ein Faktor sein, wie der „Bonus“ des Amtsinhabers. Neben der SPD wurden überwiegend andere große Parteien wie CDU und GRÜNE gewählt. Obwohl die Juniorwahl in diesen Punkten also dem aktuellen Bundesdurchschnitt entspricht, gab es auch einige Abweichungen: die AfD beispielsweise hat, im Gegensatz zum Bundesdurchschnitt, nur 7,7% der Stimmen erhalten, während sie bei der Bundestagswahl am 24.09.2017 12,6% erreichte. Die Bildung einer regierungsfähigen Koalition dürfte sich bei den vorliegenden Wahlergebnissen jedoch als schwierig erweisen. Einzig eine Koalition aus CDU, SPD und Grünen erreicht die nötige Parlamentsmehrheit. Da es keine ungültigen Stimmen gab, kann man davon ausgehen, dass die Schülerinnen und Schüler den Wahlablauf verstanden und die Wahl ernst genommen haben.

Was also haben die Schülerinnen und Schüler von der Juniorwahl mitgenommen? Viele haben durch diese Wahl einen ersten Vorgeschmack darauf bekommen, was es bedeutet, sein aktives Wahlrecht zu nutzen und bei vielen jungen Menschen wurde das Interesse an Politik geweckt. Obwohl es die erste Juniorwahl am FHG war, wurde die Wahl äußerst positiv aufgenommen. Insbesondere die älteren Klassen haben mit großem Enthusiasmus an der Wahl teilgenommen.

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Alles in Allem stellte sich die erste Juniorwahl am Franz-Haniel-Gymnasium als voller Erfolg für die politische Bildung und als erkenntnisreiche Studie über das Wahlverhalten junger Menschen in Duisburg heraus.

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