Franz-Haniel-Gymnasium

Duisburg-Homberg

 
 

Besuch eines Jazz-Events in der Mülheimer Stadthalle

Dutch Swing College Band, Aufnahme: privat

Am 14. Februar fand die erste große Musikexkursion der Oberstufe statt. Die Kurse der EF, Q1 und Q2 fuhren gemeinsam zur Stadhalle Mülheim. Ziel der vom Mülheimer Jazzclub organisierten Veranstaltung war es, Schülerinnen und Schülern die Jazzmusik näher zu bringen. Die Veranstaltung "Jazz at the College" fand nunmehr zum dritten Mal statt und das FHG bekam dieses Jahr die Möglichkeit, dabei zu sein.
Programmpunkte in der mit 1000 Schülerinnen und Schülern ausverkauften Stadthalle waren u.a. eine Instrumentenausstellung, ein Plakatwettbewerb, musikalische Darbietungen einiger Schülerbands und ein anschließendes Konzert einer der besten Jazzbands Europas, der "Dutch Swing College Band" (DSC Band).
Das Konzert bestand aus zwei Teilen. Der erste Teil fand mit Erläuterungen zu den einzelnen Instrumenten und Stilen des Jazz statt. Der zweite Teil war ein gut einstündiges Konzert der DSC Band. In der Pause wurden vom Jazzclub Preise unter den Schülerinnen und Schülern verlost. Unseren "Musikern" war das Losglück hold. Sie gewannen neben drei Zeppelin-Rundflügen auch eine Fahrt nach Rotterdam. Alles in allem war es ein toller Exkursionstag.

Argusaugen

tl_files/fhg/frontpage/BIO_LK_2016-11-15.JPGWieso hat der schwedische Systematiker Carolus Linnaeus, vielen besser bekannt Carl von Linné, einen Fasan auf den Namen Argusianus argus argus getauft? Wer war eigentlich der Namensgeber Argos? Und was hat das in einem Biologie-Leistungskurs zu suchen? Die Antworten finden sich in der Person des Professors der Sinnesphysiologie an der Universität Düsseldorf, Prof. Dr. Klaus Lunau.
Der war nämlich der Einladung des LK-Lehrers René Immig gefolgt und hatte sich bereit erklärt von seinen Forschungsergebnissen zu erzählen. Unter der großen Überschrift „Mimikry“ (Signalfälschung) hat er von seiner Tätigkeit als Forscher berichtet, den eigens von der Schülergruppe erstellten Fragenkatalog souverän beantwortet und auch Anschauungsmaterial (Federn von eben jenem Fasanenmännchen  Argusianus spec ) im Rucksack gehabt. Illustriert hat er das durch zahlreiche Bilder und Folien in einem Vortrag, den er eigens von einer Tagung mitgebracht hat. Zum Thema Mimikry hat der Forscher auch ein Buch („Warnen, Tarnen, Täuschen“) verfasst.
Besagter Fasan hat übrigens zahlreiche Augenflecken auf seinen Armschwingen. Zur Erklärung dieser Augenflecken erläuterte Prof. Dr. Lunau, dass er die Augenflecken im Unterschied zu den bekannten, Linsenaugen imitierenden und abschreckend wirkenden Augenflecken auf den Flügeln von Schmetterlingen für Futterkornimitationen hält.
Zahlreiche Augen hatte auch das Ungeheuer Argos aus der griechischen Mythologie. Da Linné das (wie viele seiner Zeitgenossen aus der Forschergilde) wusste, wählte er diesen Namen für den Fasan.
Die Schülerinnen und Schüler des Bio-LK am Franz-Haniel-Gymnasium wissen es nun auch; schließlich sind sie auf dem Weg, die Forscher von morgen zu werden. Und sie sind in guter Gesellschaft, denn auch Charles Darwin hat von diesen Augenflecken zu berichten gewusst.

BMBF trifft FHG auf dem BMW-Platz

oder: Hefe erzeugt Strom und Erbgut wird sichtbar


Vom 27. bis zum 28.06.16 war das BIO-Technikum zu Besuch am Franz-Haniel-Gymnasium. Von langer Hand geplant, stand der beeindruckend große Bus des BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung) auf dem Bürgermeister-Wendel-Platz als Labor für wissenschaftliche Experimente zur Verfügung.

Im Vorfeld hatten sich die Lehrerinnen und Lehrer über die Möglichkeiten informiert und ihre Oberstufenkurse auf die Praktika vorbereitet, die die Schülerinnen und Schüler dann unter Anleitung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in dem hervorragend ausgestatteten Labor durchführen konnten. Im Oberdeck des rollenden Labors gab es eine Einführung, dann wurde in Partnerarbeit experimentiert und gestaunt. Da wurden Lebensmittelanalysen durchgeführt, das eigene Erbgut isoliert und (Stichwort: genetischer Fingerabdruck) dargestellt, Hefe und roter Tee erzeugten Strom, der MP-Player antrieb…

Schülerinnen des Bio-LK experimentieren im BIO-Technikum-Mobil
Zusätzlich bestand die Möglichkeit Berufschancen im Bereich der Biowissenschaften (Schwerpunkt Biotechnologie) vorgestellt zu bekommen, was als Ergänzung zu den Modulen im Bereich der Berufsberatung am FHG ebenfalls von den Gymnasiasten genutzt wurde. Last but not least hatten auch die Anwohner die Möglichkeit, am Tag der offenen Tür Einblick in dieses spannende Berufsfeld zu bekommen.
Eine besondere Note bekam der Besuch noch dadurch, dass der leitende Wissenschaftler Dr. Tim Fechtner ein ehemaliger Schüler des FHG ist und noch gute Erinnerungen an das FHG und den Biologieunterricht bei seinem Biologielehrer René Immig hat, der die Koordination dieser Veranstaltung für die Schule durchführte. So war die Veranstaltung auch ein wenig ein Ehemaligentreffen.