Franz-Haniel-Gymnasium

Duisburg-Homberg

 
 

Junior-Wahl am FHG

Sollten Jugendliche ab 16 Jahren an den Bundestagswahlen teilnehmen dürfen? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Medien vor der Bundestagswahl am 24.09.2017 - und auch das FHG. Im Zuge der aktuellen Diskussion über die Herabsetzung des Wahlrechts hat das FHG eine Juniorwahl durchgeführt und ist zu einem überraschenden Ergebnis gekommen.

Weiterlesen …

FHG-Sportwoche vom 10.07.-12.07.2017

Kurz vor dem Schuljahresende fand an unserer Schule die Sportwoche statt. Dabei konnten Unter-und Oberstufenschüler zwischen verschiedenen Projekten wählen. Angeboten wurde unter anderem Parkour, Cheerleading, Asiatischer Stockkampf und Rudern. Stattgefunden haben die Projekte an drei verschiedenen Orten: in der Schule, auf dem Friesenplatz und im PCC-Stadion.

 

Sporttage 2017 - Für mehr Aufnahmen bitte auf das Bild klicken

In der Schule:

In den beiden Sporthallen und der Aula fanden drei Projekte statt, zum einen Asiatischer Stockkampf. Hierbei konnten die Schüler lernen, verschiedene Bewegungsabläufe zu verinnerlichen und sich selbst zu verteidigen. Die Gruppe bestand aus 23 Personen und wurde von einem Elternteil und einem externen Trainer geleitet.

In der kleinen Turnhalle wurde Fußballtennis angeboten mit dem Ziel, die Schüler an eine unbekannte Sportart heranzuführen. Drei Lehrer haben die 49 Teilnehmer betreut und für die Sportart motiviert.

Außerdem gab es in der großen Turnhalle die Möglichkeit, das Projekt „Parkour“ auszuüben. Hierbei wurden verschiedene Hindernisse aufgebaut, die die 60 Teilnehmer überwinden mussten, von einfachen wie über Kästen zu springen bis hin zu schwierigen wie über hochgelegene Stangen zu balancieren.

Auf dem Friesenplatz:

Auf dem Friesenplatz wurden für die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II unterschiedliche Ballsportarten angeboten, zum Beispiel Fußball-Golf. Dabei wurden den Schülern Ziele vorgeben, die sie in möglichst wenigen Versuchen mit einem Fußball treffen sollten.

Zudem gab es im örtlichen Ruderklub das Angebot, Rudern zu erlernen.

Im PCC-Stadion

Die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I konnten hier eine vielfältige Auswahl von aus Amerika stammenden Sportarten belegen. Eine davon war Cheerleading. Die Teilnehmerinnen dieses Projektes konnten in Gruppen ihre eigene Choreographie erstellen und haben für ihren  Aufritt am Ende der Sportwoche ,,Pompoms“ gebastelt.

Des Weiteren konnten sie Flag-Football anwählen. Bei diesem Spiel handelt es sich um eine vereinfachte Version des American Football, wobei der Körperkontakt (zum Beispiel das sogenannte Tackeln) durch abziehbare Fähnchen vermieden wird.

Eine weitere, den Schülern unbekannte Sportart war Tchoukball. Um einen Punkt zu erzielen mussten die Spieler den Ball auf ein Netz werfen, welches diesen abprallen ließ und der Ball musste ohne eine Berührung des gegnerischen Teams in dem Feld aufkommen.

Zwei weitere Projekte waren Ultimate Frisbee und Baseball, an dem die Schüler ebenfalls sehr viel Spaß fanden.

Neben den genannten Aktivitäten gab es für die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II die Möglichkeit an dem Projekt Geocaching oder einer Fahrradtour teilzunehmen. Zusätzlich entschieden sich manche Schüler dazu, die Projektwoche durch eine Teilnahme bei der Helfergruppe oder der Dokumentationsgruppe zu unterstützen.

Am letzten Tag der Projektwoche wurden die einzelnen Ergebnisse präsentiert und ein Turnier ausgetragen.

 

Dieser Bericht wurde in der Dokumentationsgruppe verfasst von Dilara Kleer, Tessa Ludewig, Meryem Oguz, Finja Schneider, Luisa Woch und Yaren Yücel.

Bühnentag der Schul-und Jugendkultur

tl_files/fhg/frontpage/SchulUndJugendkultur1.JPGAm 24.03.2017 fand in der Rheinhausenhalle in Duisburg-Rheinhausen der Bühnentag der Schul- und Jugendkultur im Rahmen der 38. Duisburger AKZENTE statt. Die Kunst-AG von Frau Kurz und die Schulband von Herrn Griguszies nahmen an dieser attraktiven Veranstaltung der Stadt Duisburg teil. Die Schulen der verschiedenen Stadtteile haben Programmpunkte aus den unterschiedlichsten Bereichen der Kultur dar, z.B. Musik, Theater, Tanz und Kunst, dargeboten. Wir würden uns sehr freuen, beim nächsten Tag der Schulkultur wieder dabei zu sein.

tl_files/fhg/frontpage/schulkultur/2017/SchulUndJugendkultur2.JPG

Besuch eines Jazz-Events in der Mülheimer Stadthalle

Dutch Swing College Band, Aufnahme: privat

Am 14. Februar fand die erste große Musikexkursion der Oberstufe statt. Die Kurse der EF, Q1 und Q2 fuhren gemeinsam zur Stadhalle Mülheim. Ziel der vom Mülheimer Jazzclub organisierten Veranstaltung war es, Schülerinnen und Schülern die Jazzmusik näher zu bringen. Die Veranstaltung "Jazz at the College" fand nunmehr zum dritten Mal statt und das FHG bekam dieses Jahr die Möglichkeit, dabei zu sein.
Programmpunkte in der mit 1000 Schülerinnen und Schülern ausverkauften Stadthalle waren u.a. eine Instrumentenausstellung, ein Plakatwettbewerb, musikalische Darbietungen einiger Schülerbands und ein anschließendes Konzert einer der besten Jazzbands Europas, der "Dutch Swing College Band" (DSC Band).
Das Konzert bestand aus zwei Teilen. Der erste Teil fand mit Erläuterungen zu den einzelnen Instrumenten und Stilen des Jazz statt. Der zweite Teil war ein gut einstündiges Konzert der DSC Band. In der Pause wurden vom Jazzclub Preise unter den Schülerinnen und Schülern verlost. Unseren "Musikern" war das Losglück hold. Sie gewannen neben drei Zeppelin-Rundflügen auch eine Fahrt nach Rotterdam. Alles in allem war es ein toller Exkursionstag.

Argusaugen

tl_files/fhg/frontpage/BIO_LK_2016-11-15.JPGWieso hat der schwedische Systematiker Carolus Linnaeus, vielen besser bekannt Carl von Linné, einen Fasan auf den Namen Argusianus argus argus getauft? Wer war eigentlich der Namensgeber Argos? Und was hat das in einem Biologie-Leistungskurs zu suchen? Die Antworten finden sich in der Person des Professors der Sinnesphysiologie an der Universität Düsseldorf, Prof. Dr. Klaus Lunau.
Der war nämlich der Einladung des LK-Lehrers René Immig gefolgt und hatte sich bereit erklärt von seinen Forschungsergebnissen zu erzählen. Unter der großen Überschrift „Mimikry“ (Signalfälschung) hat er von seiner Tätigkeit als Forscher berichtet, den eigens von der Schülergruppe erstellten Fragenkatalog souverän beantwortet und auch Anschauungsmaterial (Federn von eben jenem Fasanenmännchen  Argusianus spec ) im Rucksack gehabt. Illustriert hat er das durch zahlreiche Bilder und Folien in einem Vortrag, den er eigens von einer Tagung mitgebracht hat. Zum Thema Mimikry hat der Forscher auch ein Buch („Warnen, Tarnen, Täuschen“) verfasst.
Besagter Fasan hat übrigens zahlreiche Augenflecken auf seinen Armschwingen. Zur Erklärung dieser Augenflecken erläuterte Prof. Dr. Lunau, dass er die Augenflecken im Unterschied zu den bekannten, Linsenaugen imitierenden und abschreckend wirkenden Augenflecken auf den Flügeln von Schmetterlingen für Futterkornimitationen hält.
Zahlreiche Augen hatte auch das Ungeheuer Argos aus der griechischen Mythologie. Da Linné das (wie viele seiner Zeitgenossen aus der Forschergilde) wusste, wählte er diesen Namen für den Fasan.
Die Schülerinnen und Schüler des Bio-LK am Franz-Haniel-Gymnasium wissen es nun auch; schließlich sind sie auf dem Weg, die Forscher von morgen zu werden. Und sie sind in guter Gesellschaft, denn auch Charles Darwin hat von diesen Augenflecken zu berichten gewusst.