Franz-Haniel-Gymnasium

Duisburg-Homberg

 
 

Weihnachtsgrüße 2019

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Weihnachtskonzert am Franz-Haniel-Gymnasium

Am Mittwoch, 18. Dezember um 18 Uhr lädt das Franz-Haniel-Gymnasium in Duisburg-Homberg (Wilhelmstr. 25) zum jährlichen Weihnachtskonzert in der Aula ein (2. Etage). Der Eintritt ist frei.

Auftreten werden Schülerinnen und Schüler aus allen Jahrgangsstufen: der Chor, die Instrumental-AG, die Schulband und einige Solisten.

Alle Eltern, Lehrer und Schüler sowie alle interessierten Gäste sind herzlich eingeladen. Über zahlreiches Erscheinen und eifriges Mitsingen der weihnachtlichen Lieder würden sich alle Beteiligten sehr freuen.

Erfahrungsbericht Juniorakademie 2019

  • Juniorakademie 2019
  • Max' Bericht
  • Lenas Bericht

In diesem Jahr wurden von unserer Schule eine Schülerin und ein Schüler für die Juniorakademie 2019 nominiert. Die Juniorakademie ist eine seit dem Jahr 2003 existierende Talentförderung des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Schule und Bildung für motivierte und leistungsbereite Jugendliche, die ihre Interessen und Fähigkeiten in den Ferien erweitern möchten. Die Juniorakademie wird an vier Standorten (Königswinter, Soest, Jülich und Ostbevern) mit jeweils drei Kursen zur Auswahl angeboten.

Nach der Nominierung musste jeder Bewerber eine Bewerbung schreiben, in dem er seinen Kurswunsch angab. Nach ein paar Wochen erhielten Lena (EF) und Maximilian (EF) die Antwort, dass sie die Möglichkeit haben, ihren Wunschkurs zu belegen.

Die Juniorakademie fand an elf Tagen mit zehn Übernachtungen in den Ferien statt. Für Lena ging es nach Königswinter, wo sie den Kurs „Astrophysik“ belegte, und für Maximilian ging es nach Jülich, wo er den Kurs „Forensik“ besuchte.

Vom 06.08 - 16.08.2019 ging es für mich nach Jülich. Ich war ganz aufgeregt, was mich in den zehn Tagen erwarten wird. Am ersten Tag nach der Ankunft durfte ich erst einmal mein Zimmer beziehen. Untergebracht waren wir, insgesamt waren es 54 Jugendliche, im Haus Overbach. Um 16:00 Uhr fand die Eröffnungsfeier statt. Bei der Juniorakademie in Jülich fanden neben dem Kurs „Forensik“ auch die Kurse „Mikrocontrolling“ und „Nanotechnologie“ statt. Nach der Eröffnungsfeier und ein bisschen Zeit für uns gab es das erste gemeinsame Abendessen. Am Abend haben wir uns durch Kennenlernspiele etwas bekannter gemacht.
Unser Tagesplan war jeden Tag ziemlich voll, aber trotzdem nicht überfüllt. Hier ein Muster-Tagesablauf:

07:00 Uhr:  Frühsport (optional)
08:00 Uhr:  Frühstück
08:45 Uhr:  Plenum (Besprechung des Tagesablaufes)
09:00 Uhr:  1. Kursblock
12:00 Uhr:  Mittagessen
13:30 Uhr:  Sport/ Musik (Chor & Orchester)
15:30 Uhr:  2. Kursblock
18:00 Uhr:  Abendessen
19:15 Uhr - 20:45 Uhr:  1. KüA (kursübergreifendes Angebot)
20:45 Uhr - 22:15 Uhr:  2. KüA 

Der Kurs „Forensik“ war sehr informativ und spannend. Er wurde durchgehend von zwei Dozentinnen begleitet. Im Kurs „Forensik“ hat jeder der insgesamt 18 Teilnehmer im Voraus einen kurzen Vortrag zu bestimmten forensischen Themen vorbereitet. Mit dabei waren Vorträge über Verwesungsprozesse, Blut und auch über Fingerabdrücke. Ich habe einen Vortrag über das Thema „Toxikologie - Die Lehre der Giftstoffe, den Vergiftungen und deren Behandlung“ gehalten. Neben den Vorträgen, von denen wir zwei bis drei am Tag gehört haben, haben wir auch sehr praxisorientiert gearbeitet und einige Experimente und Versuche durchgeführt.

Hierbei ist unser Langzeitexperiment sehr erwähnenswert, bei dem es darum ging, sich den Verwesungsprozess toter Ratten anzuschauen („Body-Farm“). Wir haben acht Tage lang bei 10 Ratten unter verschiedenen Bedingungen den Prozess der Verwesung beobachtet. Mit dabei war eine Ratte, die vor dem Versuch verbrannt wurde, eine, die wir im Seewasser verwesen gelassen haben und auch eine, deren Verwesungsprozess wir uns in einem luftdichten Einmachglas angeschaut haben. Nach den acht Tagen haben wir die Beobachtung des Verwesungsprozesses der Ratten unter den verschiedenen Bedingungen vergleichen können.

Des Weiteren haben wir Versuche zum Thema DNA, Blut sowie Blutspuren (Morphologische Blutspritzeranalyse), Fingerabdrücke und auch zu Haaren und Fasern durchgeführt. Hierbei haben wir zum Beispiel unsere eigene DNA isoliert sowie Haare verschiedener Tiere mikroskopiert. Das Lernen im Kurs war nicht wie normaler Unterricht, dennoch haben wir viel gelernt. Es wurde sehr viel praktisch ausprobiert.

Am 09.08 haben wir eine Exkursion zum Forschungszentrum Jülich, eines der größten Forschungseinrichtungen Europas, unternommen. Dort wurde uns erst einmal etwas Allgemeines zum Forschungszentrum erzählt. Anschließend hatten wir die Möglichkeit uns einzelne Abteilungen sowie deren Arbeit anzuschauen. Jedes Mal wurde der Bogen zur Forensik geschlagen. Wir waren zum Beispiel in der Abteilung der Neurowissenschaften: „Strukturelle und funktionelle Organisation des Gehirns“, wo wir etwas über den Aufbau des Gehirns erfahren konnten. Unter einem Mikroskop konnten wir uns eine „Gehirnscheibe“ und den Aufbau der Gehirnzellen und -fasern anschauen. Außerdem hatten wir die Möglichkeit, uns ein echtes Menschengehirn anzusehen. Im Allgemeinen war der Tag am Forschungszentrum Jülich sehr informativ und lehrreich.

Außerdem gab es einen „Tag der Rotation“. An diesem Tag haben sich die Kurse gegenseitig ihr Thema und bereits erlerntes Wissen vorgestellt. Der Forensik-Kurs hat einen Tatort rekonstruiert.

Neben dem ganzen Kursprogramm gab es auch ein breitgefächertes Angebot an weiteren Aktivitäten. Einen Nachmittag hat die ganze Akademie am Badesee in der Nähe verbracht. Zudem gab es jeden Abend sogenannte KüA (kursübergreifende Angebote). Hierbei konnte man Verschiedenes ausprobieren. Die Auswahl war jeden Tag groß. Mit dabei war jeden Tag Sportprogramm, wie z.B. Volleyball, Fußball oder auch Paartanz. Außerdem gab es Angebote wie Origami, Rubiks Cube (Zauberwürfel) lösen, Backen und natürlich auch das Spiel „Werwolf“.

Die Unterkunft war sehr schön. Es gab ein großes Außengelände. Zur Verfügung standen uns ein Sportplatz, eine Turnhalle sowie weitere Räumlichkeiten. Zudem war das Essen sehr lecker. An einem Abend wurde gegrillt sowie auch eine Disco veranstaltet. Die Stimmung war sehr gut, da jeder Spaß hatte.

Die zehn Tage gingen ziemlich schnell vorüber und schon war die Zeit für die Abschlussveranstaltung gekommen. Bei dieser hat jeder Kurs etwas über die Kursinhalte erzählt. Der Chor und das Orchester haben die Veranstaltung musikalisch begleitet. Außerdem wurde jedem Teilnehmer seine Urkunde überreicht.

Insgesamt kann ich es jedem empfehlen, der die Gelegenheit hat, an der Juniorakademie teilzunehmen.
Die Dozentin sagte zu uns am Anfang der Akademie, dass ihre Zeit bei der Schülerakademie (die große „Schwester“ der Juniorakademie) die besten Tage ihres Lebens waren.

Nun kann ich aus eigener Erfahrung sagen: Die Tage bei der Juniorakademie sind unvergesslich.
Es ist eine positive Erfahrung, da man zu spannenden Themen viele Inhalte praktisch erlernt. Außerdem trifft man auf sehr nette andere Jugendliche sowie eine freundliche und hilfsbereite Akademie- und Kursleitung.

Max, 09.10.2019

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Einer der vier Standorte der Juniorakademien in Nordrhein-Westfalen ist Königswinter. Hier wurden die Kurse Astrophysik, Molekulare Biomedizin und Forensik angeboten.

Zusammen mit 17 anderen Schülerinnen und Schülern habe ich während der Sommerferien für zehn Tage den Kurs Astrophysik besucht.

Angefangen haben wir mit unseren Präsentationen über das Sonnensystem mit den verschiedenen Planeten, die wir vorab schon zu Hause vorbereitet hatten. Ich habe meine Präsentation über den Jupiter gehalten, diesen hatte ich mir schon vorher in einem speziell dafür eingerichteten Internetforum ausgesucht. Die meisten waren zunächst aufgeregt, doch die Anspannung löste sich schon nach ein paar Präsentationen. Nach jeder Präsentation gab es zuerst einer Feedback-Runde, die meist sehr positiv ausgefallen ist, sowie anschließende Fragen.

Danach haben wir uns mit elektromagnetischen Spektren und deren Auswertungen sowie mit verschiedenen Möglichkeiten, Exoplaneten zu finden, auseinandergesetzt. Diese drei Themenbereiche haben wir in Kleingruppen von je sechs Teilnehmer/innen bearbeitet und den anderen Kursgruppen am fünften Tag, dem „Tag der Rotation“, vorgestellt.

Anschließend hat meine Gruppe im Forensikraum Verschiedenes über DNA, Blut, Brandstiftung, Fasern und Verwesung von präparierten Rattenleichen von dem anderen Kurs vorgestellt bekommen. Die Gruppe aus dem Kurs Molekulare Biomedizin sezierte ein Herz und erklärte uns weitere interessante Fakten über den Blutkreislauf und die DNA.

Am nächsten Tag hat unser Astrophysikkurs passend zu den bearbeiteten Themen eine Exkursion zu dem Radioteleskop in Effelsberg unternommen. Dort haben wir neben einer spannenden Rundführung auch Interessantes über die Messungen des Radioteleskops erfahren.

Am letzten Tag fand eine große Abschlussveranstaltung statt, an der alle Eltern und Verwandten teilnehmen konnten. Zusätzlich nahmen auch hochrangige Gäste aus Politik und Wirtschaft teil, wie zum Beispiel Frau LRSD’ Dr. Tillmanns von der Bezirksregierung Köln und Herr Heinbokel (1.Vorsitzender der Juniorakademie NRW).
Schließlich wurden nach den Kurspräsentationen, die über die bearbeiteten Kursinhalte gingen, jedem Teilnehmer und jeder Teilnehmerin durch Frau LRSD’ Dr. Tillmanns und Herrn Heinbokel feierlich eine Teilnahmeurkunde überreicht.

Insgesamt ist die Lernatmosphäre in der Juniorakademie anders als in der Schule, weil alle Teilnehmer/innen freiwillig dort sind und sich schon aus Eigeninteresse oder als Hobby mit den unterschiedlichen Themen beschäftigt hatten.

Die Junior Akademie ist eine einmalige Erfahrung, die nicht vielen Schüler/innen geboten wird. Deshalb hat es mich sehr gefreut, dass meine Bewerbung angenommen wurde, obwohl ich dafür auf meinen Familienurlaub verzichten musste.

Ich würde allen, die die Chance bekommen, die Teilnahme an der Juniorakademie empfehlen, weil wir nicht nur Spannendes über die Kursthemen erfahren haben, sondern auch ganz viele neue, positive Erfahrungen dazu gewonnen haben!

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Lena, 09.10.2019

Abiturjahrgang 2019 des Franz-Haniel-Gymnasiums feierlich verabschiedet

In der Homberger Kirche St. Johannes wurden die 127 Abiturientinnen und Abiturienten des Franz-Haniel-Gymnasiums im Beisein ihrer Familien jetzt feierlich verabschiedet und bekamen ihre Abiturzeugnisse ausgehändigt. Die große Feier des Abiturjahrgangs, der Abiball, findet am letzten Schultag in der MSV-Arena statt.
In seiner Rede zu diesem feierlichen Anlass betonte der Schulleiter des FHG Norbert Thummes die hervorragenden Ergebnisse dieses Abiturjahrgangs. Von den insgesamt 127 Abiturientinnen und Abiturienten haben 25% einen Schnitt mit  einer 1 vor dem Komma erzielt. Die beste Schülerin des Jahrgangs erreichte 860 von 900 erreichbaren Punkten im Abitur, der beste Schüler 833 Punkte. Sie haben somit mit einem Schnitt von 1,0 ein traumhaftes Ergebnis. Der Schulleiter betonte allerdings, dass man bei aller berechtigten Euphorie über diese herausragenden Erfolge nicht vergessen darf, dass alle Abiturientinnen und Abiturienten auf sich und die erbrachten Leistungen stolz sein dürfen.
Ein besonderer Dank für die Unterstützung gelte neben den Familien und Freunden der Abiturientinnen und Abiturienten auch ihren Lehrerinnen und Lehrern, insbesondere den Jahrgangsstufenleitern Herrn Immig und Herrn Neuhaus und dem mittlerweile pensionierten Leiter der Oberstufe Herrn Olschowka sowie seinem kommissarischen Nachfolger Herrn Zwering.
Das diesjährige Abiturmotto "Trabi - 12 Jahre darauf gewartet" zeige, so der Schulleiter, das Geschichtsbewusstsein der jungen Menschen. Im Unterschied zum Trabi habe das Abiturzeugnis aber ein ganzes Leben lang Bestand und er wünsche ihnen viel Erfolg für ihren zukünftigen Weg. Er ermutigte sie in ihrem Leben stets neugierig zu bleiben und mit ihren Fähigkeiten einen verantwortlichen Platz in der Gesellschaft einzunehmen. Dass man dabei auch mit Rückschlägen und Fehlern rechnen müsse, verdeutlichte der Schulleiter mit einem Zitat des im letzten Jahr im Alter von 91 Jahren verstorbenen Gründers der Möbelkette Ikea, Ingvar Kamprad. Auf die Frage nach seinem Erfolgsgeheimnis sagte dieser einmal: "Niemand hat mehr Fehler gemacht als ich!" Aber aus Fehlern könne man lernen und diese sogar in Stärken umwandeln. In seinem Testament war einer seiner Lieblingssätze zu lesen: "Das meiste ist noch ungetan. Wunderbare Zukunft!"
Zum Abschied wünschte Schulleiter Norbert Thummes den erfolgreichen Abiturientinnen und Abiturienten auch im Namen des Lehrerkollegiums das notwendige Durchhaltevermögen und das Selbstvertrauen für die Herausforderungen der Zukunft, die Suche nach ihrem Platz in der Gesellschaft und die Verwirklichung ihrer persönlichen Ziele.

"Das Verhör" am FHG

"Glauben Sie ernsthaft, man wird auf 'ne Party eingeladen, wenn man überall erzählt, dass man gemobbt wird? Never ever“. So Christoph, einer der beiden Charaktere in der Aufführung des Duisburger Kom’ma-Theaters, das am 24. Mai und am 14. Juni zu Gast in unserer Schule war.

In dem Stück, das alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 besucht haben, ging es um die für Jugendliche zentrale Frage des Andersseins und wie dieses Sein nur allzu oft zu Mobbing führt. "Das Verhör", so das Kom’ma-Theater über sein Stück, ist "über Mobbing und Cybermobbing, über Mobbing-Fallen und Mobbing-Fälle, über die Bilder und Geschichten, die wir dazu im Kopf haben". Anders als bei üblichen Theaterbesuchen, gibt es keine eigentliche Bühne, denn das Klassenzimmer wird selbst zum Ort des Geschehens, die Schülerinnen und Schüler werden zu Beteiligten, die das Spiel zwischen der Kommissarin (Stephanie Lehmann) und dem vermeintlichen Täter (Elias Ordelmans) als Klassengemeinschaft verfolgten. Und wie im richtigen Leben, ist nicht alles so einfach, wie es anfangs scheint.

Ergänzt wurde das eigentliche Theaterspiel durch eine abschließende Gesprächsrunde mit den Schauspielern, wobei die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit erhielten, über das Gesehene zu sprechen.

Ausdrücklich dankt das Franz-Haniel-Gymnasium der Sparkassen-Stiftung "Unsere Kinder -Unsere Zukunft" für die großzügige Unterstützung, durch die die vier Aufführungen erst möglich geworden sind.

Argusaugen

tl_files/fhg/frontpage/BIO_LK_2016-11-15.JPGWieso hat der schwedische Systematiker Carolus Linnaeus, vielen besser bekannt Carl von Linné, einen Fasan auf den Namen Argusianus argus argus getauft? Wer war eigentlich der Namensgeber Argos? Und was hat das in einem Biologie-Leistungskurs zu suchen? Die Antworten finden sich in der Person des Professors der Sinnesphysiologie an der Universität Düsseldorf, Prof. Dr. Klaus Lunau.
Der war nämlich der Einladung des LK-Lehrers René Immig gefolgt und hatte sich bereit erklärt von seinen Forschungsergebnissen zu erzählen. Unter der großen Überschrift „Mimikry“ (Signalfälschung) hat er von seiner Tätigkeit als Forscher berichtet, den eigens von der Schülergruppe erstellten Fragenkatalog souverän beantwortet und auch Anschauungsmaterial (Federn von eben jenem Fasanenmännchen  Argusianus spec ) im Rucksack gehabt. Illustriert hat er das durch zahlreiche Bilder und Folien in einem Vortrag, den er eigens von einer Tagung mitgebracht hat. Zum Thema Mimikry hat der Forscher auch ein Buch („Warnen, Tarnen, Täuschen“) verfasst.
Besagter Fasan hat übrigens zahlreiche Augenflecken auf seinen Armschwingen. Zur Erklärung dieser Augenflecken erläuterte Prof. Dr. Lunau, dass er die Augenflecken im Unterschied zu den bekannten, Linsenaugen imitierenden und abschreckend wirkenden Augenflecken auf den Flügeln von Schmetterlingen für Futterkornimitationen hält.
Zahlreiche Augen hatte auch das Ungeheuer Argos aus der griechischen Mythologie. Da Linné das (wie viele seiner Zeitgenossen aus der Forschergilde) wusste, wählte er diesen Namen für den Fasan.
Die Schülerinnen und Schüler des Bio-LK am Franz-Haniel-Gymnasium wissen es nun auch; schließlich sind sie auf dem Weg, die Forscher von morgen zu werden. Und sie sind in guter Gesellschaft, denn auch Charles Darwin hat von diesen Augenflecken zu berichten gewusst.