Franz-Haniel-Gymnasium

Duisburg-Homberg

 
 

FHG Schüler erlebten deutsch-französische Freundschaft live

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Bereits zum 2. Mal nahmen Oberstufenschülerinnen und -schüler des Franz-Haniel-Gymnasiums an einem Schüleraustausch mit dem Lycée Georges de la Tour im Zentrum der französischen Stadt Metz teil. Die insgesamt 15 FHG Schüler besuchten zunächst für 5 Tage ihre französischen Austauschpartner und deren Familien, begleitet von den Französischlehrern des FHG, Sabine Hlawa und Martin Feyen, ohne deren Engagement der Austausch nicht möglich gewesen wäre.

Nach einer 5-stündigen Busfahrt durch die verschneite Eifel und Luxemburg, freuten sich die FHG Schüler und Lehrer über die herzliche Begrüßung durch die französischen Gastgeber. Das Programm vor Ort umfasste kulturelle, historische und kulinarische Eindrücke von Metz und Umgebung. Die deutschen Schüler freuten sich sehr über die Offenheit und Gastfreundschaft der französischen Schüler und ihren Familien, an deren Alltag sie teilhaben durften. Vor allem die vielen neuen Erfahrungen waren für die Teilnehmer vom FHG besonders prägend.

Argusaugen

tl_files/fhg/frontpage/BIO_LK_2016-11-15.JPGWieso hat der schwedische Systematiker Carolus Linnaeus, vielen besser bekannt Carl von Linné, einen Fasan auf den Namen Argusianus argus argus getauft? Wer war eigentlich der Namensgeber Argos? Und was hat das in einem Biologie-Leistungskurs zu suchen? Die Antworten finden sich in der Person des Professors der Sinnesphysiologie an der Universität Düsseldorf, Prof. Dr. Klaus Lunau.
Der war nämlich der Einladung des LK-Lehrers René Immig gefolgt und hatte sich bereit erklärt von seinen Forschungsergebnissen zu erzählen. Unter der großen Überschrift „Mimikry“ (Signalfälschung) hat er von seiner Tätigkeit als Forscher berichtet, den eigens von der Schülergruppe erstellten Fragenkatalog souverän beantwortet und auch Anschauungsmaterial (Federn von eben jenem Fasanenmännchen  Argusianus spec ) im Rucksack gehabt. Illustriert hat er das durch zahlreiche Bilder und Folien in einem Vortrag, den er eigens von einer Tagung mitgebracht hat. Zum Thema Mimikry hat der Forscher auch ein Buch („Warnen, Tarnen, Täuschen“) verfasst.
Besagter Fasan hat übrigens zahlreiche Augenflecken auf seinen Armschwingen. Zur Erklärung dieser Augenflecken erläuterte Prof. Dr. Lunau, dass er die Augenflecken im Unterschied zu den bekannten, Linsenaugen imitierenden und abschreckend wirkenden Augenflecken auf den Flügeln von Schmetterlingen für Futterkornimitationen hält.
Zahlreiche Augen hatte auch das Ungeheuer Argos aus der griechischen Mythologie. Da Linné das (wie viele seiner Zeitgenossen aus der Forschergilde) wusste, wählte er diesen Namen für den Fasan.
Die Schülerinnen und Schüler des Bio-LK am Franz-Haniel-Gymnasium wissen es nun auch; schließlich sind sie auf dem Weg, die Forscher von morgen zu werden. Und sie sind in guter Gesellschaft, denn auch Charles Darwin hat von diesen Augenflecken zu berichten gewusst.