Franz-Haniel-Gymnasium

Duisburg-Homberg

 
 

Märchen-Fernsehen und Mord im Kom'ma-Theater

Junge Schauspieltalente des Franz-Haniel-Gymnasiums spielten vor ausverkauftem Haus

Rheinhausen/Homberg. „47'- Märchen-TV" lautete der Titel einer Aufführung für die Schulgemeinde des Franz-Haniel-Gymnasiums (FHG), bei der je 20 Schüler der Theater-AG der Jahrgangsstufen 5 bis 9 und der Literaturkurs der Jahrgangsstufe Ql des Homberger Gymnasiums im Kom'ma-Theater in Rheinhausen ihre schauspielerischen Talente vorführten. Die Vorstellung fand vor ausverkauftem Haus mit knapp 200 Zuschauern statt.

tl_files/fhg/presse/2019/NRZ_2019-07-11.jpgUnter der Leitung von Lehrerin Katharina Snitjer hatte der Literaturkurs das Stück in intensiver Arbeit vorbereitet. Darin hinterfragten die Schüler bekannte Märchen, wie „Cinderella", „Schneewittchen", „Rumpelstilzchen" und „Der Froschkönig" auf deren Werte und Aussagen. In Kleingruppen wurden kurze Stücke entwickelt, die das jeweilige Märchen und seine Aussage in die Moderne transportierten. So wurde zum Beispiel das Märchen „Cinderella" mit der TV-Show „Der Bachelor" verknüpft. Gemeinsame Rahmenhandlung aller Stücke war ein Fernsehabend.

Die Theater-AG der Schule, betreut durch die Lehrerinnen Annika Voß-Günther und Pamela Schilling, zeigte auf der Bühne dann ein komplett selbst geschriebenes Stück mit dem Titel „Mord im Spiel". Das ganze Stück, die Figuren und seine Handlung entwickelten die Homberger Schüler eigenständig und fügten nach der Arbeit in Gruppen alle Teile zu einem logischen Handlungsstrang zusammen.

In dem Kriminalstück geht es um einen Mord, bei dem die Zuschauer miträtseln und Hinweise geben mussten. Die Geschichte handelt von Kindern, die in ein Spiel gesogen werden und dort bei der Aufklärung eines Mordfalls helfen müssen, um das Sniel wieder verlassen zu können. Für ihre Leistungen und die gelungene Vorstellung gab es viel Applaus. Und auch FHG-Schulleiter Norbert Thummes war begeistert: „Es ist erstaunlich, was die jungen Talente hier geleistet haben und mit wie viel Kreativität und Disziplin sie die Aufführung monatelang vorbereitet haben." Er dankte nach der Vorführung besonders auch den beteiligten Kolleginnen für ihr Engagement. „Denn", so betonte der Schulleiter, „die Theaterarbeit ist ein bedeutsamer Baustein zur Förderung der kulturellen Bildung junger Menschen."

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