Franz-Haniel-Gymnasium

Duisburg-Homberg

 
 

FHG hat die jüngsten Finanz-Experten

Schüler des Franz-Haniel-Gymnasiums gewinnen in beiden Altersklassen im Bundeswettbewerb Finanzen. Für das Finale, in dem die Schule seit sieben Jahren regelmäßig vertreten ist, reisten die Jugendlichen gemeinsam nach Berlin

HOMBERG (MF) Mit gewohnter Regelmäßigkeit ziehen Schüler des Franz-Haniel-Gymnasiums (FHG) ins Finale des Bundeswettbewerbs Finanzen ein. Doch auch daran, dass sie häufiger gewinnen, gewöhnt sich die Schule langsam. Bereits fünfmal lagen Schülerin einer der beiden Alterskategorien vorne. „Das hat an unserer Schule Tradition, und unsere Schüler sind immer mit viel Liebe zum Detail bei der Sache", so Lehrerin Anja Zimmermann. Diesmal stellte die Schule erstmals beide Bundessieger, dazu gewann die Klasse 7c den Publikumspreis.

Die Fünft- und Sechstklässler belegten sogar die ersten drei Plätze.

Zur Preisverleihung waren Vertreter des Bundeswettbewerbs Finanzen  eigens  aus  München  angereist. Erster wurde das Team „Curl" mit Luise Mayer, Maja  Wiesehahn und   Phil   Weinacht. Sie erhielten ein Preisgeld von jeweils   50   Euro pro Schüler. Das Team „PHS" mit Fee Brünnen und Kirill Krasnopyo-rov belegte den zweiten Platz mit einem Preisgeld von 40 Euro pro Person. Der dritte Platz mit einem Preisgeld von 25 Euro pro Teammitglied ging an das Team „Phototop", es besteht aus Cara Wittig, Finn Berg und Till Rüsche. Die vier Schüler Justus Pischke, Ben Müller, Lucie Nixdorf und Berit    Westermann der Klasse 7d waren mit ihrer Lehrerin   Anja   Oppermann-Gruber nach   Berlin  gereist, um am Finale teilzunehmen. Dort wurden sie zunächst in Gruppen mit Jugendlichen anderer Schulen eingeteilt. Zusammen mussten die Schüler ein Marketingkonzept für eine fiktive Firma entwickeln. Deren Gründung führten sie am Gendarmenmarkt in Berlin durch und präsentierten ihre Firmenidee und ihre Ergebnisse auf Plakaten der Jury. Neben einem Firmennamen sollten sie auch ein Logo und einen Slogan entwerfen. Dabei waren unternehmerisches Denken und Handeln gefragt, denn sie mussten stets ihre Finanzen und die Produktion im Blick behalten. In zwei Tagen entwickelten und präsentierten die Schüler das Wirtschaftsplanspiel „OneWheeler".

Die Jury bewertete neben den Unternehmenskennzahlen auch Kompetenzen wie Teamverhalten und Zielorientierung. Hier stach Ben Müller heraus, der als Bundessieger ein Preisgeld in Höhe von 250 Euro erhielt. Darüber hinaus kann er sich wie auch seine drei Klassenkameraden als Jurymitglied für den Bundeswettbewerb Finanzen im kommenden Jahr bewerben.

Schulleiter Norbert Thummes, der in diesem Jahr die Finalteilnehmer nach Berlin begleitete, würdigte die herausragenden Leistungen der zwölf Schüler. „Erneut hat das Franz-Haniel-Gymnasium ein hervorragendes Ergebnis erzielt", sagte er. Als einzige Schule in Deutschland hat sie bereits siebenmal am Finale teilgenommen.

Quelle: RP, 12.09.2018

Zurück