Franz-Haniel-Gymnasium

Duisburg-Homberg

 
 

Tagesexkursion 04.06.2018

Am 04.06.2018 hat sich der Biologie Leistungskurs der Q1, zusammen mit Herrn Immig, auf den Weg nach Bottrop-Kirchhellen, um genauer zu sein, zur umweltpädagogischen Station Heidhof gemacht.

Der Heidhof ist eine Umweltbildungseinrichtung, welche Möglichkeiten zur Naturerforschung und Sensibilisierung für ökologische Zusammenhänge anbietet, wobei ihr Programm auf die Anforderungen des zeitgemäßen außerschulischen Lernens hin entwickelt worden ist. Durch den Freilandunterricht und das Beobachten, Experimentieren und Messen in der Natur erhielten wir die Gelegenheit zu prägenden pädagogischen Erfahrungen sowie zur Vertiefung unserer „Tafelkenntnisse“.

tl_files/fhg/faecher/bi/exkursion2018/Exkursion2017-1.jpgUnsere Aufgabe war es dieses Mal den Schwarzbach biologisch, physikalisch und chemisch zu untersuchen und einzuordnen.

Bewaffnet mit Block, Stift und mehreren Messgeräten haben wir uns zuerst die Ufervegetation angesehen. Dabei haben wir mit mehreren Ratgebern die Baum- und Pflanzenarten bestimmt, wobei sich herausstellte, dass nicht jeder Baum und jede Pflanze auf den ersten Blick unterschiedlich aussahen. Anschließend ging es mit kurzer Hose und Gummistiefeln ab ins Wasser. Dort haben wir dann den Bach ausgemessen und die Fließgeschwindigkeit bestimmt. Des Weiteren haben wir uns den Verlauf des Baches angesehen, um uns die ersten Gedanken über die dort lebenden Organismen zu machen.

Bei der nächsten Station wurde es noch spannender. Mit unterschiedlichen Chemikalien und Messgeräten haben wir den Bach auf seinen Gehalt an Phosphat, Nitrat, Nitrit, Wasserhärte, pH-Wert und Sauerstoffgehalt hin untersucht und damit auch seine abiotischen Faktoren begutachtet. Ziel dabei war es, mit Hilfe der Analyse von Wasserproben festzustellen, in welche Gewässergüteklasse dieser Bach einzuordnen ist. Dabei konnten wir auch unsere Vorkenntnisse im Fach Chemie einbringen.

tl_files/fhg/faecher/bi/exkursion2018/Exkursion2018-2.jpgDie dritte Station war für uns als Biologie-Leistungskurs besonders interessant: Mithilfe von Kescher und verschiedenen Arten von Lupen haben wir uns die dort heimischen Tierarten angesehen. Unser Tierfänger in der Gruppe, Erdem, hat dabei mithilfe des Keschers die Tiere eingefangen und diese in Gefäße mit Bachwasser überführt, so dass nun die Tiere anhand ihres Aussehens und ihrer Eigenschaften bestimmt werden konnten.

Am Ende der Exkursion haben wir uns dann im Schulungsraum zusammengesetzt und unsere Ergebnisse und unsere Erfahrungen ausgetauscht. Dabei haben wir besprochen, inwiefern der Schwarzbach ein naturnahes Gewässer ist oder ob er doch schon vom Menschen beeinflusst wurde.

Insgesamt können wir auf einen spaßigen, lustigen und „von Mücken geprägten“ Ausflug zurückblicken.

Das I-Tüpfelchen war, dass die Anreise mit einem eigens zur Verfügung gestellten Bus kostenlos und bequem war, da wir aufgrund einer integrierten Berufsberatung im Bereich Gewässer- und Forstwirtschaft vom Land gefördert worden sind. Dies ist ein Angebot, auf das Bio-LKs am FHG bereits mehrfach zurückgreifen konnten.

Zur Sicherung der Ergebnisse „dürfen“ die Exkursionsgruppen ihre gewonnenen Erkenntnisse in einem schriftlichen Gutachten zu treuen Händen des Biopaukers einreichen.

(Text: Tom Broose)